Publikationen / Studien

Länderindex Familienunternehmen


6. Auflage mit dem Zusatz Außenhandelsrisiken / Brexit

Der Länderindex wird im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen seit 2006 alle zwei Jahre durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim erhoben. Basis sind internationale und nationale Statistiken. Diese werden daraufhin geprüft, in welchem Umfang ein Standort für ein größeres Familienunternehmen des verarbeitenden Gewerbes innerhalb der EU und der USA attraktiv ist. Ausgegangen wird von einem Modell-Familienunternehmen mit 210 Millionen Euro Jahresumsatz.

Untersucht werden sechs Themengebiete: Steuern, Arbeitskosten/Produktivität/Humankapital, Regulierung, Finanzierung, Infrastruktur/Institutionen sowie Energie. Die vorliegende aktuelle Ausgabe beschäftigt sich zudem mit dem Thema „Außenhandel“ und beleuchtet die Einflüsse und Risiken, denen die Standorte des Länderindex ausgesetzt sind. Hierbei wird auch der bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU („Brexit“) thematisiert.

Unter anderem fasst „Spiegel Online“ die Ergebnisse des Länderindex zusammen: Tschechien schlägt Deutschland im Standortvergleich

Das „Handelsblatt“ hat die Daten des Länderindex zu einer interaktiven Karte verarbeitet.

Im „Hauptstadtbrief“ vom Dezember 2016 stellt ZEW-Studienleiter Studienleiter Prof. Friedrich Heinemann die Auswirkungen eines harten „Brexit“ dar.


Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht


Was ändert sich für Familienunternehmen?

„Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht – Was ändert sich für Familienunternehmen?“ verschafft einen umfassenden Überblick, wie die große Koalition das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in eine Gesetzesreform umgesetzt hat. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt die Untersuchung, welche Auswirkungen das neue Recht auf Familienunternehmen unterschiedlicher Größen hat. Dabei wird auch die neue Rechtslage mit der bisherigen verglichen.

Familienunternehmen als Arbeitgeber


Die Einstellungen und Erwartungen junger Fach- und Führungskräfte

Die Technische Universität München (TUM) hat im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen die Studie „Familienunternehmen als Arbeitgeber“ erstellt. Die Erkenntnisse aus Befragungen auf den Karrieretagen Familienunternehmen seit 2008 sind darin eingeflossen, mit mehr als 2.400 Teilnehmern gehört die wissenschaftliche Langzeit-Analyse zu den umfangreichsten im deutschsprachigen Raum.
 
Demnach unterscheiden sich Frauen und Männer nach wie vor deutlich in ihren Erwartungen an ihren Arbeitsplatz. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Bei der Frage nach dem Stellenwert der Vergütung gleichen sich die Geschlechter an. Frauen werden seit Jahren in puncto Gehalt selbstbewusster.
 
Die Studie zeigt weiter auf, welche Erwartungen die Fach- und Führungskräfte an ihren Wunscharbeitgeber stellen und gibt damit Hinweise, die Familienunternehmen für ihre Recruiting-Maßnahmen nutzen können: Welche Informationskanäle nutzen High-Potentials bei ihrer Jobsuche, wie werden Familienunternehmen als Arbeitgeber im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen wahrgenommen, welche Arbeitsplatzpräferenzen haben sie und welche Karriereziele verfolgen sie. 

Entwicklung der Einkommensungleichheit


Daten, Fakten und Wahrnehmungen

Das ifo Institut zeigt im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, dass die wahrgenommene Einkommensungleichheit viel größer ist als die tatsächliche. Eine der wesentlichen Erkenntnisse der Analyse ist die Tatsache, dass die Einkommensunterschiede bei Beschäftigten im vergangenen Jahrzehnt zurückgegangen sind. Betrachtet man die komplette erwerbsfähige Bevölkerung – also Arbeitende wie Arbeitslose – so zeigt sich, dass die Ungleichheit der Bruttoreallöhne durch die Hartz-Reformen stark zurückgegangen ist. Weiter belegt die Untersuchung, dass in Deutschland Steuer- und Sozialsystem stark zur Nivellierung der Einkommensunterschiede beitragen.


Der Beitrag der Familienunternehmen zum Steueraufkommen in Deutschland


Entwicklung der Steuern von Einkommen und Ertrag

Das ifo Institut hat im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstmals den Steuerbeitrag der Familienunternehmen ermittelt. Danach haben die 500 größten Familienunternehmen auf ihren Gewinn durchschnittlich 28 Prozent an Ertragsteuern abgeführt, wenn allein Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und die von den Unternehmen gezahlte Kapitalertragsteuer betrachtet werden. Bei den nicht-familienkontrollierten DAX-Konzernen ist dies eine deutlich niedrigere Quote von 25 Prozent.

Video "Steuerbeitrag der Familienunternehmen in Deutschland"

Deutschlands nächste Unternehmergeneration


Eine empirische Untersuchung der Werte, Einstellungen und Zukunftspläne

Die Studie „Deutschlands nächste Unternehmergeneration“ ist ein langfristig angelegtes Forschungsprojekt, innerhalb dessen regelmäßig deutschlandweit umfassende Datenerhebungen vom Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF der Zeppelin Universität im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführt werden. Nach Erhebungen in den Jahren 2010 und 2012 führt die aktuelle Studie im Jahr 2015 die empirische Exploration der Werthaltungen, Einstellungen und persönlichen Zukunftspläne der 16- bis 40-jährigen Vertreter und Vertreterinnen der nächsten Generation in Deutschlands Familienunternehmen mit einer Stichprobe von 315 Befragten fort. Die aktuelle Studie ist die bis dato umfangreichste im Rahmen dieser Serie.

Video "Deutschlands nächste Unternehmergeneration"

Internationale Verrechnungspreise – Herausforderungen und Lösungsansätze für Familienunternehmen


Die steuerlichen Rahmenbedingungen haben für international agierende Familienunternehmen direkten Einfluss auf ihre Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere der Ermittlung der Verrechnunsgpreise spielt eine wichtige Rolle.

Der bürokratische Aufwand für die Verrechnungspreisermittlung besitzt nicht nur für die großen Familienunternehmen, sondern auch für die Finanzverwaltung besondere Bedeutung. Es gibt weitere Hindernisse: Die Unternehmen erhalten nur schwerlich verbindliche Auskünfte von den Finanzbehörden. Oftmals werden Divergenzen mit der Finanzverwaltung erst bei Betriebsprüfungen sichtbar und beanstandet. Vor dem Hintergrund zahlreicher praktischer Probleme hat die Stiftung Familienunternehmen – unterstützt vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag – diese wissenschaftliche Untersuchung initiiert.

Prof. Dr. Andreas Oestreicher (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Göttingen) und Prof. Dr. Ekkehart Reimer (Institut für Finanz- und Steuerrecht, Juristische Fakultät, Universität Heidelberg) erheben in dieser Studie nicht nur empirische Daten über Verrechnungspreis-Streitigkeiten sowie Verständigungsverfahren, sondern stellen auch den normativen Rahmen wie auch die Verwaltungspraxis im internationalen Vergleich dar. Auf dieser Basis entwickeln sie Vorschläge, wie Unternehmen und Finanzverwaltung auf diesem Feld entlastet werden können.

Download der Studie "Internationale Verrechnungspreise – Herausforderungen und Lösungsansätze für Familienunternehmen"

Download der Presseinformation „Familienunternehmen leiden in hohem Maß unter der Rechtsunsicherheit“

Die Süddeutsche Zeitung hat unter dem Titel „Verrechnet“ über die Ergebnisse der Studie berichtet.

Der Maschinenbauer Trumpf befürchtet, dass die großen Familienunternehmen für Steuertricks amerikanischer Großkonzerne bei den internationalen Verrechnungspreisen büßen müssen. „Im schlimmsten Fall steigt bei uns der Aufwand, weil wir kollektiv zur Verantwortung gezogen werden, und die Multis lassen sich einen anderen Weg einfallen“, erklärt Lars Grünert, Finanzvorstand von Trumpf, in der „Stuttgarter Zeitung".

Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, beschreibt im „Unternehmer-Magazin“ Probleme und Lösungen für die Ermittlung der Verrechnungspreise in Familienunternehmen.


Die Reform der Erbschaftsteuer



5. Länderindex Familienunternehmen



Das ABS-Ankaufprogramm der EZB



Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen



Die Geschlechterquote für die Privatwirtschaft


Verfassungsrechtliches Gutachten zum Referentenentwurf des Bundesjustiz- und Bundesfamilienministeriums


Reform der Europäischen Union: Bereitschaft in den zehn größten Mitgliedsstaaten


Chancen für mehr Subsidiarität

Deutschlands große Familienunternehmen sind in Europa zu Hause. Die Bedeutung des gemeinsamen Markts, des Euros und der EU steht für sie außer Frage. Gleichzeitig spüren sie eine beständig komplexer werdende europäische Regulierung, welche die Belange der Familienunternehmen nur unzureichend berücksichtigt bzw. nicht oder kaum vorhandene Kapazitäten der Familienunternehmen erfordert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit regulatorische Fragen näher am Unternehmen oder Bürger entschieden werden können.

Die Auswirkungen der Erbschaftsteuer auf Familienunternehmen



Soziales Wesen oder kalter Zahlenmensch


Ein empirischer Vergleich der Einstellungen von Unternehmenslenkern zu Steuern, Standort und Mitarbeitern


Zur Frage der Verfassungswidrigkeit und der Folgen eines Strafrechts für Unternehmen


Rechtsgutachten zum Gesetzesantrag des Landes Nordrhein-Westfalen


Die Folgen von Substanzsteuern für Familienunternehmen, Staat und Gesellschaft



Die Zukunft einer stabilen Wirtschafts- und Währungsunion


Verfassungs- sowie europarechtliche Grenzen und Möglichkeiten


Gesetzliche Frauenquote in Unternehmen


Eine gesellschafts-, europa- und verfassungsrechtliche Untersuchung


Der Weg zu einer „Agenda 2030“


Reformen zwischen objektiver Notwendigkeit und individueller Verweigerung


Unternehmensbesteuerung in Deutschland


Eine kritische Bewertung und Handlungsempfehlungen für die aktuelle Steuerpolitik


Russland als Herausforderung für deutsche Familienunternehmen


Potentiale und Investitionsbedingungen in ausgewählten russischen Regionen


Die Kapitalmarktfähigkeit von Familienunternehmen


Unternehmensfinanzierung über Schuldschein, Anleihe und Börsengang


Die Verweildauer des Managements von Familienunternehmen und Unternehmen im Streubesitz



Die internationalen Bilanzierungsrichtlinien (IFRS for SME)


Implikationen für Familienunternehmen und den Gesetzgeber


Börsennotierte Familienunternehmen in Deutschland



Familienunternehmen und die aktuelle Weltwirtschaftskrise


Eine empirische Bestandsaufnahme


Die Wahrnehmung der Wirtschaft in der Öffentlichkeit


Familienunternehmen und anonyme Publikumsgesellschaften in der politischen und medialen Debatte


Private Equity in Familienunternehmen


Erfahrungen mit Minderheitsbeteiligungen


Die Informationsbedürfnisse der Gesellschafter von Familienunternehmen


Ergebnisse einer Umfrage vor dem Hintergrund der internationalen Bilanzierungsrichtlinien (IFRS)


Das gesellschaftliche Engagement von Familienunternehmen


Dokumentation der Ergebnisse einer Unternehmensbefragung