Die Stiftung für Familienunternehmen in Deutschland und Europa
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München, 27.01.2012
Dialogforum mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil

Rund 70 bayerische Familienunternehmer sind gestern der Einladung der Stiftung Familienunternehmen und des Bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil zur Auftaktveran-staltung des „Dialogforums Familienunternehmen“ gefolgt. Im Ludwig-Erhardt-Saal des Bayerischen Staatsministeriums diskutierten sie gestern über aktuelle Herausforderungen wie
die europäische Schuldenkrise, den Umbau der Energiever- sorgung und die Fachkräftesicherung.


In seiner Begrüßung betonte Martin Zeil: „Familienunternehmen sind das Fundament unserer Wirtschaft. Mit ihrem langfristigen Denken sorgen sie für nachhaltiges Wachstum sowie sichern und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ihren Erfahrungsschatz geben sie von Generation zu Generation weiter und bewirken dadurch Kontinuität in der Unternehmenskultur. Mit unserer Wirtschaftspolitik wollen wir den Erfolg gerade dieser mittelständischen Unternehmen gewährleisten.“ Dazu gehöre, dass der Staat Unternehmern Freiräume
lasse und Chancen eröffne.

Prof. Dr. Dr. h.c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, wies darauf hin,
dass alleine aus Bayern rund 100 der größten deutschen Familienunternehmen kommen, und begrüßte, dass sich die Politik mit diesem Unternehmenstypus befasst, der entscheidend dazu beigetragen hat, die jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen besser zu bestehen als viele andere westliche Wirtschaftsnationen. So haben während der zurückliegenden vier Jahre die TOP 500 Familienunternehmen einer Untersuchung der Stiftung Familienunternehmen zufolge ihre Mitarbeiterzahl im Inland um 9% aufgebaut, die DAX-Unter-nehmen in demselben Zeitraum die Inlandsbeschäftigung um 7% reduziert. Hennerkes mahnte jedoch mit Blick auf die Staatsschuldenkrise: „Gerade die Familienunternehmen mit weiteren Substanzsteuern zu belasten, um den deutschen Staatshaushalt und möglicher Weise auch die der hochverschuldeten Euro- länder zu konsolidieren, wäre ein Angriff auf den volkswirtschaftlichen Kapitalstock und käme einer Verfütterung von Saatgut gleich.“

Das Dialogforum ‚Familienunternehmen in Bayern – Bayern für Familienunternehmen’ ist eine Gemein-schaftsinitiative der Stiftung Familienunternehmen und des Staatsministeriums, und wird in einen regel-mäßigen, offenen und fruchtbaren Austausch der politischen Spitze im Wirtschaftsministerium mit den bayerischen Familienunternehmern münden.

» Presseinformation zum Download (PDF 162,7 kb)


Weitere Informationen:

Maria Krenek
Referentin für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Stiftung Familienunternehmen
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