Berlin, 08.03.2012

Stiftung Familienunternehmen eröffnet Repräsentanz in Berlin - „Haus des Familienunternehmens“ eingeweiht mit Gästen aus Politik und Wirtschaft

„Der schleichende Vertrauensverlust in Politik und Wirtschaft ist eines der größten Probleme, die unsere Gesellschaft zu bewältigen hat“, so Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert in seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung des „Haus des Familienunternehmens“ gestern Abend in Berlin. Lammert bedauerte, dass der verantwortungsvolle Eigentümer-Unternehmer nach wie vor als die Ausnahme von der Regel wahrgenommen werde und begrüßte das „Haus des Familienunternehmens“ als ein Ort, der dazu beitragen werde, diesen Vertrauensverlust zu bekämpfen und die Wahrnehmung für die Leistungen der Familienunternehmen zu schärfen.

Über hundert führende deutsche Familienunternehmer, zahlreiche Vertreter aus Politik und Ministerien sowie den Medien sind der Einladung zur feierlichen Eröffnung des „Haus des Familienunternehmens“ gefolgt.

„Damit hat nun auch die volkswirtschaftlich bedeutendste Unternehmensform in Deutschland inmitten der Bundeshauptstadt eine eigene Repräsentanz“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Brun-Hagen Hennerkes; Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, in seiner Begrüßung. „Im „Haus des Familienunternehmens“ soll der direkte Dialog zwischen den Familienunternehmen und der Politik intensiviert werden. Unter dem Motto ‚Kompetenzen verbinden‘ wird es darüber hinaus ein Ort sein, um zum Beispiel Studien der Stiftung zu präsentieren.“
 
Alfons Schneider (Vorstand der Stiftung Familienunternehmen), Carl-Jürgen Brandt (Brandt), Stefan Heidbreder (Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen), Dr. Nicola Leibinger-Kammüller (Trumpf), R. Jindrak (Tschechischer Botschafter), W. Grinin (Russischer Botschafter), Prof. Hennekes (Vorstand)
 

Im Anschluss an die Begrüßung des Stiftungsvorstands gab Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsleitung von Trumpf, als Kuratorin der ersten Stunde der Stiftung Familienunternehmen mit ihrem Vortrag einen Einblick in die Wertewelt des Familienunternehmens. „Ich glaubte, es käme nichts mehr“ ist der Titel ihres Vortrags, in dem beispielhaft beschreibt, wie das Denken in Generationen das unternehmerische Handeln bestimmt.

Nach den offiziellen Programmpunkten nutzten die Gäste bis in den Abend hinein die Gelegenheit für Gespräche, sowie die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen wird von rund 350 führenden deutschen Familienunternehmen getragen und verfolgt drei wesentliche Ziele: Die Förderung des Austausches von Familienunternehmern, die Unterstützung von Forschungsaktivitäten und -institutionen, die sich mit diesem besonderen Unternehmenstypus befassen, und die Verbesserung der Wahrnehmung der Familienunternehmen in der Politik sowie der breiten Öffentlichkeit. Zudem ist die Stiftung Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger zur Berücksichtigung der besonderen Belange dieses Unternehmenstyps in rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftspolitischen Fragestellungen.

 
Weitere Informationen:

Maria Krenek
Referentin für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Stiftung Familienunternehmen
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München

Tel.: +49 (0) 89 / 12 76 400 03
Fax: +49 (0) 89 / 12 76 400 09
krenek(at)familienunternehmen.de
 



 
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