„Karrieretag Familienunternehmen“: Trotz Konjunkturflaute auf der Suche nach Fach- und Führungskräften
Ditzingen, 05.07.2019

„Karrieretag Familienunternehmen“: Familienunternehmen weiter auf der Suche nach Fach- und Führungskräften

Familienunternehmen benötigen auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine hohe Anzahl an spezialisierten Fach- und Führungskräften. „Der Fachkräftemangel ist kein konjunkturelles Phänomen, sondern strukturell bedingt. Sinkende Auftragseingänge werden nicht dazu führen, dass sich die Situation entspannt“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, zum Auftakt des 23. „Karrieretags Familienunternehmen“ bei TRUMPF in Ditzingen.

Beim „Karrieretag Familienunternehmen“ treffen 650 hochqualifizierte Frauen und Männer, die sich für eine Karriere in einem Familienunternehmen interessieren, auf 50 führende Familienunternehmen aus ganz Deutschland.

„Die Nachfrage seitens der Familienunternehmen, hier teilzunehmen, war anhaltend hoch, der Bedarf an talentierten Nachwuchskräften ungebrochen“, sagt Stefan Klemm, Gründer des Entrepreneurs Club in München. Besonders gesucht werden Informatiker, Naturwissenschaftler wie Mathematiker sowie Ingenieure.

Auch TRUMPF sieht trotz der herausfordernden Situation im Maschinenbau einen anhaltenden Bedarf an Fachkräften. „Wir müssen das Thema Personal- und Karriereplanung auch jetzt im Sinne unserer Zukunft priorisieren. Dabei geht es nicht nur um das bloße Wachsen von Mitarbeiterzahlen, sondern auch um Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund sich stark wandelnder Märkte und Technologien“, sagt Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von TRUMPF.

In welchen Bereichen der Fachkräftemangel ein enormes Problem darstellt, hat die Stiftung Familienunternehmen detailliert in einer Studie untersucht. Demnach suchen Familienunternehmen insbesondere in der Maschinen-, Fahrzeug- und Elektrotechnik nach Personal. Nicht allein Ingenieure fehlen, sondern vielfach auch Fachkräfte mit Berufsausbildung. Auch in der Elektrotechnik gibt es einen flächendeckenden Mangel.

In den IT-Berufen werden vor allem Hochschulabsolventen der Fachrichtungen Informatik sowie Softwareentwickler aller Qualifikationsniveaus gesucht. Im Bereich der Forschung und Entwicklung wiederum fehlen Fachkräfte in den Ausbildungsberufen Technischer Zeichner, Technischer Produktdesigner sowie Technischer Systemplaner, die eng miteinander verwandt sind.

Aus der Sicht von Familienunternehmen gibt es deswegen einen besonders hohen Handlungsbedarf. „Es braucht eine bessere Berufsorientierung, die den Schulabgängern die Chancen eines Ausbildungsberufs vermittelt, einen zügigen Ausbau der digitalen Infrastruktur auch in ländlichen Regionen. Gleichzeitig müssen wir die praxisnahe Vermittlung von digitalen Kompetenzen stärken, die gerade für Familienunternehmen besonders wichtig sind“, sagt Heidbreder.

Der „Karrieretag Familienunternehmen“ wurde von führenden Familienunternehmern Deutschlands, dem Entrepreneurs Club und der Stiftung Familienunternehmen ins Leben gerufen.

Der 24. „Karrieretag Familienunternehmen“ findet am 29. November 2019 bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG in Radevormwald statt.

Informationen und Möglichkeiten zur direkten Anmeldung sind unter www.karrieretag-familienunternehmen.de verfügbar.

Weitere Informationen:

Andre Tauber
Leiter Kommunikation

Stiftung Familienunternehmen
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München

Telefon: +49 (0) 89 / 12 76 400 06
Mobil: +49 (0) 172 / 63 190 09

E-Mail: tauber(at)familienunternehmen.de
Internet: www.familienunternehmen.de


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