Das Hauptstadtgespräch mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble war der politische Gast des dritten „Hauptstadtgesprächs“, das am 23. Juli stattfand.

Auf der Agenda standen die Themen Unternehmensteuer, Griechenland, Bildung und Infrastruktur, über die (Reihe hinten v.l.n.r.) Dr. Manfred Fuchs (Fuchs Petrolub AG), Prof. Edwin Kohl (Kohl Medical AG ), Anton Werhahn (Wilh. Werhahn KG), Thomas Bauer (Bauer AG) sowie Frank Straub (E.G.O. Blanc und Fischer Gruppe) und Stiftungsvorstand Prof. Hennerkes (vorne r.) unter der Leitung von Dr. Marc Beise (vorne l.); Ressortleiter „Wirtschaft und Finanzen“, Süddeutsche Zeitung) diskutierten.

Ausführlich legten die Unternehmer ihre Befürchtungen in Bezug auf die Erbschaftsteuer dar

Ausführlich legten die Unternehmer ihre Befürchtungen in Bezug auf die Erbschaftsteuer dar: Wenn Karlsruhe die jetzige Regelung erneut der Politik zur Nachbesserung vorlegen sollte, habe dies eine jahrelange Unsicherheit und Streitanfälligkeit zur Folge, bekräftigten die Unternehmer. Für eine kleine Sensation sorgte das Gespräch, als es um die umstrittene Sondersteuer, den sogenannten Solidaritätszuschlag Ost ging. „Ein klein wenig auf Distanz“, so schrieb die Süddeutsche Zeitung, ging Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zur Linie von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die wenige Tage zuvor eine Fortführung angekündigt hatte. SZ-Redakteur Claus Hulverscheidt, der den Verlauf des Gesprächs zusammengefasst hatte, überschrieb seinen Artikel mit “Der Soli und andere Sündenfälle“.

Fotos: Werner Schuering

 

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