Kosten, Nutzen, Konsequenzen

Der EU-Vorschlag zum Country-by-Country Reporting im Internet

Kosten, Nutzen, Konsequenzen

Multinationale Unternehmen wie Apple, Google oder Starbucks sparen Steuern auf legalem Weg durch die grenzüberschreitende Gewinnverlagerung in Niedrigsteuerländer. Auf Ebene der OECD-, G20- und EU-Mitgliedstaaten steht nun zur Bekämpfung als Maßnahme zu mehr Transparenz das sogenannte Country-by- Country Reporting (CbCR) im Raum. Das CbCR soll im Rahmen der OECD-Verhandlungen zum „Base Erosion and Profit Shifting“ (BEPS) implementiert werden. Beim CbCR sollen Unternehmen ihre Daten etwa zu Gewinn und gezahlten Steuern Land für Land offenlegen.

Die Europäische Kommission will international tätige Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Umsatz darüber hinaus jedoch verpflichten, diese sensible Unternehmensdaten im Internet zu veröffentlichen. Ausländische Unternehmen müssten diese Daten nur offenlegen, wenn sie in der EU Niederlassungen unterhalten. Konkurrenten, die nicht unter die Regelung fallen, können diese Informationen zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen, ohne ihrerseits zu einer vergleichbaren Publikation verpflichtet zu sein.

Die Studie des ZEW Mannheim analysiert die Folgen für die großen Familienunternehmen sowie für den BEPS-Prozess.

 

 zurück

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok
Datenschutzerklärung