Fachkräfte für die digitale Transformation

Arbeitsmarktsituation und Gestaltungsmöglichkeiten

Die vorliegende Studie ist die bislang umfangreichste und detaillierteste Analyse der Fachkräftesituation in vier für die Digitalisierung entscheidenden Berufsfeldern in Deutschland: Maschinen- und Fahrzeugtechnik; Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik; Informationstechnologie sowie der Technischen Forschung und Entwicklung. Eine Analyse von 389 Online-Stellenanzeigen hat gezeigt, dass diese untersuchten Berufsfelder für große Familienunternehmen beim Personalbedarf eine besondere Relevanz haben.

Regional bis in die Arbeitsagenturbezirke und zudem nach Qualifikationsgrad aufgeschlüsselt analysiert die Studie der Stiftung Familienunternehmen, die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wurde, wo hierzulande akuter Mangel herrscht, aber auch, wo es noch Stellenüberhänge gibt. Das macht die Ergebnisse auch zu einem praktischen Kompass für das Recruiting von Familienunternehmen.

Aber auch Handlungsempfehlungen für die Politik lassen sich aus den Ergebnissen ableiten. Ein besonderes Augenmerk lenken die Forscher des IW Köln auf eine bedarfsorientierte Zuwanderung: Diese sollte nicht an akademische Abschlüsse oder hohe Mindestgehälter gekoppelt werden, da der Fachkräftemangel vor allem im mittelqualifizierten Bereich hoch ist und dort besonders schnell wächst. Die existierende Positivliste sollte dringend um weitere nachgefragte Ausbildungsberufe erweitert werden. Im Rahmen des von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Fachkräftezuwanderungsgesetzes sollten viele dieser Punkte entschlossen angegangen werden.

 

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