Meldungen



München, 07.02.2017

„Kurzfristig kündbare, bilaterale Deals sind eine Gefahr für Deutschland“

Prof. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts und wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen,  spricht im Interview mit dem „Handelsblatt“ über Drohungen aus den USA.

Prof. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts und wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen, spricht im Interview mit dem „Handelsblatt“ über Drohungen aus den USA. Den Wechsel von einem regelbasierten System zu kurzfristig kündbaren, bilateralen Deals im Handelsaustausch bewertet er als eine große Gefahr für das deutsche Wirtschaftsmodell.


München, 25.01.2017

„Vulgarisierung der Sprache“

Die Kuratorin der Stiftung Familienunternehmen, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, ist alarmiert, wie im Zusammenhang mit Wirtschafts- und Handelsinteressen Sprache zugespitzt und zum Teil vulgarisiert werde.

Die Kuratorin der Stiftung Familienunternehmen, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, ist alarmiert, wie im Zusammenhang mit Wirtschafts- und Handelsinteressen Sprache zugespitzt und zum Teil vulgarisiert werde. Die Vorsitzende der Geschäftsführung des Maschinenbauunternehmens Trumpf, die in den USA geboren ist, beklagt in einem Gastkommentar für das „Handelsblatt“, wie sehr die Logik der Politik zunehmend von jener der Unternehmen abweiche.


München, 12.01.2017

Hall of Fame der Familienunternehmen

Gestern sind herausragende Familienunternehmer feierlich in die „Hall of Fame“ eingezogen, darunter die beiden Cousins Baldwin und Alexander Knauf. Unter ihrer Ägide wurde der Gips-Hersteller aus Iphofen zu einem erfolgreichen Weltunternehmen. „Auch, oder gerade weil Nikolaus und Baldwin Knauf stets mutige Regelbrecher waren, konnte das Unternehmen auch Krisen meistern“, hob Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, in seiner Laudatio hervor. Der Preis wurde gemeinsam vom „Handelsblatt“ und der Stiftung Familienunternehmen initiiert.


München, 02.01.2017

Länderindex Familienunternehmen: Tschechien überholt erstmals Deutschland

Tschechien überholt erstmals Deutschland als Unternehmens-Standort

„Die Botschaft des neuen Länderindex Familienunternehmen ist klar: Deutschland ist als Standort für Familienunternehmen keineswegs konkurrenzlos“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Familienunternehmen. „Elf der untersuchten 18 Industriestaaten schneiden in diesem Standortvergleich besser ab als wir. Deutschland kann sich damit nur im hinteren Mittelfeld platzieren.“ Die besser positionierten Standorte sind meist kleinere Staaten West- und Nordeuropas. Diese liegen entweder seit der erstmaligen Erhebung des Ländervergleichs 2006 bereits vorne (wie die Schweiz, Finnland und Dänemark) oder sie haben sich über die Jahre (wie die Niederlande oder Luxemburg) nach vorne gearbeitet.