Meldungen


München, 23.08.2016

Familienunternehmen sind bedeutende Steuerzahler

Steuerbeitrag Familienunternehmer

Das ifo Institut hat im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstmals den Steuerbeitrag der Familienunternehmen in Deutschland ermittelt und mit dem Aufkommen der DAX-Unternehmen verglichen. Die Zahlen belegen, dass Familienunternehmen die tragende Säule zur Finanzierung des Staatswesens darstellen. Ein Video erklärt die wichtigsten Ergebnisse.


München, 18.08.2016

Bilanzierung für Familienunternehmen

Bilanzierung für Familienunternehmen

Der gesetzliche Rahmen für die Bilanzierung ist entweder auf sehr große oder sehr kleine Unternehmen zugeschnitten. Das Buch „Herausforderungen und Lösungsansätze in der Rechnungslegung für Familienunternehmen“ beschäftigt sich mit der Frage, wie die Familienunternehmen damit umgehen können.


München, 11.08.2016

Länderberichte: Wettbewerbsnachteile drohen

RP Online

Die EU-Kommission plant eine Pflicht für größere europäische Unternehmen einzuführen, die vorsieht, länderbezogene Firmendaten im Internet offenzulegen. Die „Rheinische Post“ berichtet über die Kritik der Stiftung Familienunternehmen an diesem Vorhaben. „Die Bundesregierung darf nicht zulassen, dass Firmen im internationalen Wettbewerb durch EU-Regelungen geschwächt werden“, sagte Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer.


München, 04.08.2016

Digitalisierung in Deutschland: Eine Achillesferse und viele Chancen

Globale Präsenz, nationale Hürden

Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Vorsitzender der Werkzeugmaschinen-Sparte von Trumpf, begrüßt die große Offenheit, mit der Politik und Gewerkschaften die Digitalisierung der Industrie unterstützen: „Diese Bewusstseinsbildung ist mindestens genauso wertvoll wie die Fortschritte bei Netzausbau, Standardisierung oder rechtlicher Harmonisierung – vielleicht sogar wertvoller.“ Die entscheidende Rolle für die Akzeptanz sieht er in den Auswirkungen auf die Beschäftigung.


München, 27.07.2016

Familienunternehmen: Gestaltungsspielraum im Steuerrecht

Stuttgarter Zeitung - „Nicht jede Verlagerung lohnt sich“

"Von großen Gestaltungsspielräumen kann gar keine Rede mehr sein", stellt Stiftungsvorstand Prof. Brun-Hagen Hennerkes in einem Interview über Steuermoral in Familienunternehmen fest. Im Bereich der Bilanzierung seien z. B. die Wahlmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt worden, erklärte er gegenüber „Wirtschaft in Baden-Württemberg“.


München, 04.07.2016

„Gezielte Nichtbeachtung des Rechts“

Prof. Udo Di Fabio kritisiert, Europa werde zur Einheit, indem einfach neues Recht in Brüssel erlassen werde

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Prof. Udo Di Fabio kritisiert im aktuellen Hauptstadtbrief die Vorstellung, Europa werde zur Einheit, indem einfach neues Recht in Brüssel erlassen werde. Er fordert mit Blick auf die Asylpolitik mehr Respekt für das Recht in der EU: „Vielleicht wurde auch ein Regelsystem installiert, das die gezielte Nichtbeachtung des Rechts begünstigt.“ Di Fabio ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Familienunternehmen.

Zum Beitrag „Wir brauchen eine Inventur der europäischen Machtverteilung“

Zum Hauptstadtbrief 137

Foto: Werner Schuering


München, 21.06.2016

Faire Wettbewerbschancen gefordert

Handelsblatt

Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer betont in einem Kommentar für das „Handelsblatt“, dass es bei der Reform der Erbschaftsteuer auch um faire Wettbewerbschancen geht. Schließlich hätten neun europäische Staaten die Steuer abgeschafft, und elf Länder besäßen weitreichende Verschonungsregeln für Betriebsvermögen. Bei der in Deutschland geplanten Reform seien nun weitere Präzisierungen nötig.


München, 20.06.2016

Erbschaftsteuer-Kompromiss: „Große Praxisprobleme drohen“

Erbschaftsteuer-Kompromiss: „Große Praxisprobleme drohen“

„Die heutige Einigung der großen Koalition auf die Erbschaftsteuer-Reform bringt im Vergleich zu den Eckwerten, die das Bundesfinanzministerium Anfang 2015 vorgelegt hatte, einen deutlichen Fortschritt“, erklärt Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Jedoch nehme der politische Kompromiss insgesamt zu wenig Rücksicht auf die Anwendungspraxis. Für nicht wenige Unternehmen drohe eine so starke Erhöhung, dass dies Überlegungen zu Abwanderung und Verkauf befördern werde.


Esslingen / München, 17.06.2016

Familienunternehmen bieten Mitarbeitern internationale Perspektiven

50 führende Familienunternehmen aus ganz Deutschland präsentieren sich heute auf dem „Karrieretag Familienunternehmen“, das auf dem Werksgelände der Festo AG & Co. KG ausgerichtet wird. Etwa 650 hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte informieren sich über die begehrten Arbeitgeber. Eines der wichtigsten Themen für die Bewerber, ist die Internationalität der Jobs.


Berlin, 13.06.2016

Merkel: Ohne starke Familienunternehmen geht es nicht

Merkel: Ohne starke Familienunternehmen geht es nicht

Politik und Wirtschaft müssten die Bedingungen dafür schaffen, dass in Deutschland investiert und produziert wird, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des Tags deutschen Familienunternehmens in Berlin. „Und das geht ohne starke Familienunternehmen nicht“. Tagesschau.de dokumentierte den Auftritt der Kanzlerin.


Berlin, 10.06.2016

Stiftung Familienunternehmen: Mehr Respekt für wirtschaftliche Freiheit

Prof. Hennerkes beim Tag des deutschen Familienunternehmens

„Die große Koalition vernachlässigt die wirtschaftliche Freiheit“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brun-Hagen Hennerkes, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Familienunternehmen. Zudem werde der Bürger als Wirtschaftssubjekt zunehmend unter einen Generalverdacht gestellt, erklärte er vor 400 Gesellschaftern anlässlich des „Tags des deutschen Familienunternehmens“ in Berlin.


München, 07.06.2016

Effiziente Umverteilung

Die WELT

Unter dem Titel „Das Märchen von der wachsenden Ungleichheit“ hat die „WELT am SONNTAG“ ausführlich über die ifo-Studie im Auftrag der Stiftung zur Einkommensverteilung berichtet. Anders als vielfach angenommen, ist die Schere zwischen Arm und Reich bei den Einkommen hierzulande nicht weiter aufgegangen. Zudem gehört Deutschland zu den Ländern, die eine besonders effiziente Umverteilungspolitik betreiben.


München, 06.06.2016

Einkommensungleichheit: Rückgang im vergangenen Jahrzehnt

Daten, Fakten und Wahrnehmungen

Die Ungleichheit der Arbeitseinkommen in Deutschland ist im letzten Jahrzehnt zurückgegangen. Anders als vielfach behauptet hat sich die Schere zwischen Arm und Reich also nicht geöffnet. Dies ist das Ergebnis der Studie „Entwicklung der Einkommensungleichheit: Daten, Fakten und Wahrnehmungen“ des ifo Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen. „Für die Familienunternehmen ist diese Entwarnung von großer Relevanz“, kommentiert Prof. Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, die Ergebnisse.


München, 23.05.2016

Kompromisslösung statt Sammelklagen amerikanischer Prägung

Der VW-Skandal führt vor Augen, dass im deutschen Recht ein effizientes Verfahren zur Abwicklung einer Vielzahl von Schadensersatzansprüchen fehlt. Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer warnt vor dem Konzept amerikanischer Sammelklagen und lobt die Kompromisslösung, die das Bundesjustizministerium anstrebt. Durch die geplante Musterfeststellungsklage würden gerade Familienunternehmen entlastet.


München, 12.05.2016

Globale Präsenz, nationale Hürden

Globale Präsenz, nationale Hürden

Dr. Dr. h. c. Manfred Fuchs, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FUCHS PETROLUB SE, wünscht sich, dass der Gesetzgeber mehr Rücksicht auf die Internationalisierung der Familienunternehmen nimmt: Er könne „nicht einerseits globale Präsenz und Exportweltmeisterschaft wollen, andererseits aber mit der deutschen Elle messen!“



München, 18.04.2016

Baden-Württemberg benötigt wieder ein eigenes Wirtschaftsministerium

Die bundesweit erste grün-schwarze Landesregierung zeichnet sich ab. In einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ erklärt Prof. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Familienunternehmen, welche Erwartungen die Familienunternehmen mit einer Koalition in dieser Kombination verbinden. Dazu gehört ein eigenständiges Wirtschaftsministerium.


München, 29.03.2016

„Frauen wollen führen, nicht herrschen“

In einem Interview mit dem Magazin „Harvard Business Manager“ beschreibt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Brun-Hagen Hennerkes, die Wandlung der einstigen Männerdomäne Familienunternehmen und geht auf die Vorzüge des weiblichen Führungsstils ein.

München, 14.03.2016

Der Beitrag der Politik für die Familienunternehmen

Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender des Beirats und Aufsichtsrats der Stihl Holding, warnt vor wirtschaftspolitischen Illusionen. Die gute Konjunkturlage resultiere nicht aus der Stärke des Standortes, sondern profitiere von Rahmenbedingungen, „die nicht von Dauer sein werden: billiges Öl, ein für die Exportwirtschaft günstiger Euro und historisch niedrige Zinsen“. Was die Politik für den Standort leisten kann, skizziert Stihl in der aktuellen „Unternehmer-Meinung“.

München, 03.03.2016

„Ungleiche Steuerlast“

Die „Neue Westfälische“ thematisiert in ihrem Bericht über die ifo-Studie die Ursachen für höhere Steuerquoten bei großen Familienunternehmen im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen. Die Gründe dafür können im Umfang des internationalen Geschäfts, in der geringeren Bereitschaft, komplizierte Firmenstrukturen zuzulassen oder in der besonderen Verantwortung gegenüber dem eigenen Standort liegen.

München, 02.03.2016

„Lösung für Europa“

Einen Rettungsplan für Europa hat das Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung, Prof. Hans-Werner Sinn, zusammen mit dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, Prof. Michael Hüther, veröffentlicht. Eine gemeinsame Armee Europas könne die zerstrittenen EU-Mitglieder wieder hinter einem realistischen Projekt vereinen, schreiben sie in der „Süddeutschen Zeitung“.

München, 01.03.2016

Höhere Steuerquoten für große Familienunternehmen

Das ifo Institut hat im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstmals einen Steuerbeitrag der Familienunternehmen ermittelt. Danach haben die 500 größten Familienunternehmen auf ihren Gewinn durchschnittlich 28 Prozent an Ertragsteuern abgeführt, wenn allein Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und die von den Unternehmen gezahlte Kapitalertragsteuer betrachtet werden. Bei den nicht-familienkontrollierten DAX-Konzernen ist dies eine deutlich niedrigere Quote von 25 Prozent.


München, 29.02.2016

17. Karrieretag Familienunternehmen bei Festo

Karrieretag Familienunternehmen startet Bewerbungsphase - „Engineering Lab“ informiert über F&E der Familienunternehmen

50 große, international agierende Familienunternehmen werden sich auf dem 17. Karrieretag Familienunternehmen präsentieren. Sie suchen Fach- und Führungskräfte aller Fachrichtungen, insbesondere aber Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler. Die Recruiting-Messe findet am 17. Juni auf dem Stammsitz von Festo in Esslingen am Neckar statt, einem Unternehmen, das weltweit führend in der Automatisierungstechnik und Weltmarktführer der industriellen Aus- und Weiterbildung ist. Hochschulabsolventen und Berufserfahrene können sich ab jetzt für den Karrieretag Familienunternehmen bewerben.


München, 23.02.2016

Chancen der Arbeitswelt 4.0

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brun-Hagen Hennerkes, kritisiert im Handelsblatt die zunehmende gesetzliche Regulierung der Arbeit. Er macht darauf aufmerksam, dass sich dank der fortschreitenden digitalen Vernetzung neue Chancen bieten, die wesentlich zur Flexibilität der Unternehmen und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Arbeitnehmer beitragen.

München, 22.02.2016

Zehn Thesen zur Ungleichheitsdebatte

Prof. Clemens Fuest, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen, rückt in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ einige populäre Irrtümer in der Ungleichheitsdebatte zurecht. So sei in Deutschland die Einkommensungleichheit durch progressive Steuern und Sozialtransfers gedämpft. Die Vermögensungleichheit falle durch Renten- und Pensionsanwartschaften geringer aus als allgemeinhin angenommen.

München, 11.02.2016

Country-by-Country Reporting: Risiken für Familienunternehmen

Interview mit Prof. Rainer Kirchdörfer: „Das kann zu einer Doppelbesteuerung führen“
Mit dem „Country-by-Country Reporting“ sollen Länder, in denen ein Unternehmen eine Betriebsstätte besitzt, die Kennzahlen des Unternehmens auch für andere Staaten erhalten. Damit will die OECD Strategien zur Steuervermeidung internationaler Konzerne wie Apple, Google und Amazon aufdecken. Mit welchen Folgen international agierende Familienunternehmen rechnen müssen, beschreibt Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer im Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“.

München, 20.01.2016

Herausforderungen für Familienunternehmen

Herausforderungen für Familienunternehmen
Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brun-Hagen Hennerkes, beschreibt in einem Kommentar für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wie sich Wertvorstellungen der Nachfolge-Generation in den Familienunternehmen verschieben und die Firmen im Vergleich zu amerikanischen Konkurrenten positioniert sind. Diese Entwicklungen sind besonders vor dem Hintergrund der schwierigen Lage in Europa zu bewerten.

München, 14.01.2016

Hall of Fame der Familienunternehmen

Hall of Fame der Familienunternehmen
Foto: Thorsten Jochim

Gestern sind herausragende Familienunternehmer feierlich in die „Hall of Fame“ eingezogen, darunter Roland Mack, Chef des Europa-Parks in Rust. „Trotz Rekordbilanzen hört Roland Mack nicht auf, das Unternehmen weiterzuentwickeln“, hob Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, in der Laudatio hervor. Der bedeutende Preis wurde gemeinsam vom „Handelsblatt“ und der Stiftung Familienunternehmen initiiert.


München, 13.01.2016

Internationale Verrechnungspreise als Hürde

Internationale Verrechnungspreise als Hürde
Die Ermittlung internationaler Verrechnungspreise stellt gerade Familienunternehmen vor große Hürden. Anders als die großen internationalen Konzerne können sie nicht auf jahrzehntelange Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen und haben oftmals keine großen Steuerabteilungen, die sich auf diese Fragen spezialisiert haben. In einem Beitrag für das „unternehmermagazin“ erklärt Stiftungsvorstand Prof. Rainer Kirchdörfer diese Problematik und zeigt Lösungen auf.