Meldungen


München, 30.11.2020

Trotz Corona-Rezession: Neun von zehn Familienunternehmen halten am gesellschaftlichen Engagement fest oder stocken es auf.

Die großen deutschen Familienunternehmen halten auch in der Corona-Krise an ihrem gesellschaftlichen Engagement fest oder bauen es sogar aus. In einer Befragung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen gaben 72,4 Prozent der Unternehmen an, den Umfang ihres gesellschaftlichen Engagements auch im laufenden Jahr beibehalten zu wollen. 17,1 Prozent planen sogar eine Aufstockung der Mittel. Einschränkungen plant mit 10,5 Prozent der geringste Teil. Ähnlich äußern sich auch die von Unternehmen getragenen Stiftungen.


München, 16.11.2020

Repräsentative Umfrage: Niedrigere Produktivität im Homeoffice bei 27 Prozent der Unternehmen. Sechs Prozent sehen eine Steigerung.

Die Arbeitnehmerproduktivität im Homeoffice ist entgegen einer weit verbreiteten Annahme nicht gestiegen. 27 Prozent der Unternehmen verzeichneten eine geringere Arbeitnehmerproduktivität durch das Homeoffice. Nur 5,7 Prozent bemerkten eine Steigerung. 30,4 Prozent der Unternehmen sehen eine gleichbleibende Produktivität. Das zeigt eine repräsentative Unternehmensbefragung der Stiftung Familienunternehmen.


München, 09.11.2020

Repräsentative Unternehmensbefragung: Wirtschaft erteilt Note 3,1 für Krisenpolitik der Bundesregierung. Zustimmung sinkt leicht.

Die Zustimmung der Wirtschaft zur Krisenreaktion der Bundesregierung nimmt ab. Das zeigen repräsentative Unternehmensbefragungen der Stiftung Familienunternehmen, die vom ifo Institut erhoben worden sind. Die Unternehmen bewerteten die Krisenreaktion der Bundesregierung im Oktober mit der Note 3,1. Bei einer im Frühsommer für den „Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen“ durchgeführten Befragung hatten die Unternehmen noch die Note 2,9 vergeben.


München, 19.10.2020

Familienunternehmen entrichten die Hälfte der Unternehmenssteuern in Deutschland. Belastung steigt überproportional

Die Bedeutung der Unternehmenssteuern hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Jahr 2009 wurden noch knapp 91 Milliarden Euro an Unternehmenssteuern entrichtet. Der Wert wuchs dank des starken Wirtschaftswachstums bis 2017 auf rund 170 Milliarden Euro an. Gleichzeitig stieg auch der Anteil der Unternehmenssteuern am Gesamtsteueraufkommen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie der Stiftung Familienunternehmen, die vom ifo Institut erstellt wurde.


München, 09.10.2020

Verdienst und Vermächtnis – Familienunternehmen in Deutschland und den USA seit 1800

In Deutschland und den USA sind Familienunternehmen tragende Säulen der jeweiligen Volkswirtschaft. Doch in Deutschland haben Familienunternehmen eine wesentlich höhere Bedeutung. Zudem gibt es hierzulande sehr viel ältere Familienunternehmen als in den USA. Ein von der Stiftung Familienunternehmen herausgegebenes Buch erläutert, wie sich diese unterschiedlichen Unternehmenslandschaften herausbilden konnten.


München, 09.09.2020

30 Jahre Einheit: Erste Ausstellung zu „Familienunternehmen in Ostdeutschland“ eröffnet in Berlin. Virtueller Rundgang auch im Internet

Angesichts des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit präsentiert die Stiftung Familienunternehmen die erste Ausstellung, die sich der Geschichte der Familienunternehmen in Ostdeutschland widmet. Sie dokumentiert anhand konkreter Beispiele, unveröffentlichter Dokumente und Zeitzeugenaussagen den Prozess der Verdrängungen und Enteignungen, aber auch den Neuanfang nach der Wende.


München, 31.08.2020

Familienunternehmen sind ein wesentlicher Stabilitätsfaktor für den ländlichen Raum

Familienunternehmen sind ein entscheidender Faktor für die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land. In ländlichen Regionen, in denen es viele Familienunternehmen gibt, nimmt die Einwohnerzahl zu und die Abwanderung von jungen Menschen ist geringer. Regionen mit hoher Dichte an Familienunternehmen weisen außerdem einen höheren Wohlstand auf, haben höhere Ausbildungsquoten, niedrigere Arbeitslosenzahlen und sind innovativer.


München, 29.08.2020

Stiftung Familienunternehmen legt aktualisiertes Standardwerk zum neuen Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht vor

Etwa alle drei Jahrzehnte steht in einem Familienunternehmen ein Generationswechsel an. Die Erbschaftsteuer ist deswegen von hoher Bedeutung für die Zukunft von Familienunternehmen. Die Stiftung Familienunternehmen legt nun ihre aktualisierte Handreichung „Das neue Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht“ vor.


München, 03.08.2020

„Ohne Familienunternehmen wäre der Aufbau Ost nicht gelungen“

Ohne Familienunternehmen wäre der Aufbau Ost nicht gelungen

Krieg und Sozialismus haben eine einst lebendige Landschaft an Familienunternehmen in Ostdeutschland zerstört. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit prägen Familienunternehmen allerdings wieder die Wirtschaft in den neuen Bundesländern. Mit 92 Prozent liegt der Anteil an Familienunternehmen sogar höher als im Bundesdurchschnitt. Wie es dazu kam, berichtet Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen in einem Interview.


München, 08.06.2020

Stiftung Familienunternehmen legt Modell für Familienunternehmen-Test in deutscher und europäischer Gesetzgebung vor

Stiftung Familienunternehmen legt Modell für Familienunternehmen-Test in deutscher und europäischer Gesetzgebung vor.

Die Stiftung Familienunternehmen legt ein Modell vor, mit dem die Auswirkungen neuer Gesetze für Familienunternehmen frühzeitig sichtbar gemacht werden sollen. Das Ziel des Familienunternehmen-Tests ist es, dass Familienunternehmen als tragende Säule unserer Volkswirtschaft im Gesetzgebungsprozess angemessene Berücksichtigung finden, und nicht gegenüber anonymen Konzernen im Streubesitz benachteiligt werden.


München, 25.05.2020

US-Sonderzölle treffen immer stärker Familienunternehmen. EU-Ausgleichsfonds kann Chancengleichheit herstellen.

Die meisten Familienunternehmen navigieren stabil durch die Corona-Krise

Die von den USA verhängten Straf- und Ausgleichszölle führen bei europäischen Familienunternehmen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen. Eine Studie der Stiftung Familienunternehmen kommt zum Ergebnis, dass der Handelsstreit zwischen den USA und der Europäischen Union inzwischen auf Branchen übergreift, die mit dem ursprünglichen Handelskonflikt nichts zu tun haben. Familienunternehmen sind von den US-Ausgleichszöllen am stärksten betroffen.


München, 13.05.2020

Die meisten Familienunternehmen navigieren stabil durch die Corona-Krise

Die meisten Familienunternehmen navigieren stabil durch die Corona-Krise

Eine Auswertung der Stiftung Familienunternehmen von 2.400 repräsentativ befragten Familienbetrieben zeigt: Die allermeisten Betriebe spüren die Krise. Dennoch sind sie gut aufgestellt, um sich aus eigener Kraft gegen einen Einbruch des Geschäfts zu stemmen. Die große Mehrheit muss weder Staatshilfen beantragen noch Beschäftigung abbauen.


München, 11.05.2020

„Wir packen das aus eigener Kraft“

„Wir packen das aus eigener Kraft“

Viele Familienunternehmen haben in den vergangenen Jahren eine solide Eigenkapitalbasis geschaffen, die ihnen jetzt in der Krise hilft. „Wir packen das aus eigener Kraft“ – mit diesen Worten überschrieb vor diesem Hintergrund die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ den "Gipfel der Familienunternehmen".


München, 24.04.2020

„Steuerideen aus der Mottenkiste helfen nicht weiter“

„Steuerideen aus der Mottenkiste helfen nicht weiter“

Auf welche Verschuldung Deutschland bis zum Ende der Krise zuläuft, diese Frage ist heute seriös überhaupt nicht zu beantworten. Doch klar ist: „Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte gelingt vor allem mit mehr Beschäftigung, Investitionen und Wachstum“, schreibt Professor Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, in der „WELT“.


München, 20.03.2020

„Es ist wichtig, dass die Politik jetzt Vertrauen schafft“

Bund, Länder, Städte und Behörden zeigen, dass sie in Stresssituationen schnell und richtig handeln. Das ist ermutigend. Doch wichtig ist, dass die zugesagten Hilfen auch schnell und unbürokratisch bei den Unternehmen ankommen. Ein Beitrag von Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, für die "WELT".



München, 09.03.2020

Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen mahnt eine entschlossene Industriestrategie an

Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen fordert von Europäischer Union aktivere Außenhandelspolitik.

Die Europäische Union benötigt eine ambitionierte Industriepolitik, um gegenüber den Wirtschaftsblöcken USA und China nicht an Bedeutung zu verlieren. Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung Familienunternehmen mahnt deswegen eine entschlossene Strategie der Europäischen Kommission an. „Wir müssen aus dem Dornröschenschlaf erwachen, wenn wir im Welthandel nicht in die zweite Liga abrutschen wollen“, erklären die Mitglieder gemeinsam.


München, 12.02.2020

Stiftung Familienunternehmen legt Modell für steuerliche Gleichbehandlung von Personen- und Kapitalgesellschaften vor

Die Stiftung Familienunternehmen legt ein Konzept vor, wie die Steuerbelastung von Personenunternehmen auf das Niveau von Kapitalgesellschaften gesenkt werden kann, wenn die Gewinne nicht entnommen, sondern im Unternehmen belassen werden. Um eine steuerliche Gleichbelastung zu erreichen, soll die im Unternehmenssteuerrecht vorgesehene Thesaurierungsrücklage für Personenunternehmen attraktiver gestaltet werden. Zu diesem Schluss kommt das Gutachten der Kölner Steuerrechtlerin Professor Dr. Johanna Hey im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen.



Bielefeld, 07.02.2020

Bewerbungsstart für den „Karrieretag Familienunternehmen“ bei GOLDBECK in Bielefeld

Bewerbungsstart für den „Karrieretag Familienunternehmen“ bei GOLDBECK in Bielefeld

Ab sofort können sich Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen, Young Professionals und Führungskräfte für den 25. Karrieretag Familienunternehmen bewerben. Gastgeber ist am 29. Mai das Familienunternehmen GOLDBECK, eines der führenden Bauunternehmen in Deutschland.


München, 27.01.2020

Deutschlands nächste Unternehmergeneration will Verantwortung übernehmen

Deutschlands nächste Unternehmergeneration will Verantwortung übernehmen. Nachfolgemodelle werden individueller.

Deutschlands nächste Unternehmergeneration steht bereit, Verantwortung zu übernehmen, doch die Nachfolgemodelle werden individueller. Das ist ein wesentliches Ergebnis von zehn Jahren Forschungsarbeit im Rahmen der Studienreihe „Deutschlands nächste Unternehmergeneration“ der Stiftung Familienunternehmen, die das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) durchgeführt hat.


München, 16.01.2020

„Hall of Fame der Familienunternehmen“ nimmt weitere Unternehmerpersönlichkeiten auf

„Hall of Fame der Familienunternehmen“ nimmt weitere Unternehmerpersönlichkeiten auf

Weitere herausragende Unternehmerpersönlichkeiten sind in die „Hall of Fame der Familienunternehmen“ aufgenommen worden: Vor rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurden am Mittwochabend im feierlichen Ambiente des Münchener The Charles Hotels die unternehmerischen Leistungen von Martin und Maximilian Viessmann, Holger Loclair sowie Veronika und Hans Lindner ausgezeichnet. Posthum wurden Karl und Theo Albrecht als Ehrenmitglieder in die Hall of Fame aufgenommen.


München, 07.01.2020

Standortfaktoren: Schwellenländer steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit und holen weiter zu Industrienationen auf

Standortfaktoren: Schwellenländer steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit und holen weiter zu Industrienationen auf

Ungeachtet politischer Spannungen und Sorgen um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben die Türkei, Russland und China die Standortattraktivität in den vergangenen Jahren ausgebaut. Das geht aus dem „Länderindex Familienunternehmen – Emerging Markets“ hervor, den das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt hat.