Meldungen


München, 19.07.2021

Aktuelle steuerpolitische Konzepte und ihre Folgen für den Standort

Kurzstudie zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Deutschland hat im internationalen Vergleich eine der höchsten Steuerbelastungen. Unser Land steht bei der Steuerattraktivität auf dem viertletzten Rang im Vergleich mit den EU-Staaten und wichtigen weiteren Industrieländern. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, die das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erstellt hat. Die Studie analysiert die aktuellen steuerpolitischen Forderungen und deren Folgen für den Steuerwettbewerb. Sie bezieht sich allein auf die Unternehmens- und Anteilseignerebene bei Kapitalgesellschaften.


München, 05.07.2021

Vermögen der Wohlhabendsten steckt vor allem in Betrieben - Vermögensteuer führt zu Substanzverzehr

Große Vermögen sind stärker betrieblich gebunden als dies amtliche Statistiken und Erhebungen ausweisen. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt worden ist. Die Forscher entwickelten einen Ansatz, um das Betriebsvermögen möglichst realitätsnah zu bewerten. Sie schätzen das von Privatleuten gehaltene Betriebsvermögen 2017 auf 2,4 bis 3,1 Billionen Euro. Das ergibt sich aus einer Stichprobe von knapp 4.500 Unternehmen in Kombination mit Befragungsdaten der Deutschen Bundesbank, die das IW ausgewertet hat. Bei alleiniger Betrachtung der Befragungsdaten ohne ergänzende Bewertung ergaben sich dagegen Betriebsvermögen von nur 1,1 Billionen Euro.


München, 01.07.2021

Cornelia Knust wird neue Kommunikations-Chefin der Stiftung Familienunternehmen

Cornelia Knust übernimmt zum 1. August 2021 von Andre Tauber die Leitung Kommunikation in der Stiftung Familienunternehmen. Frau Knust verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus. Sie war als Redakteurin und Korrespondentin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Financial Times Deutschland tätig sowie Mitglied der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt arbeitete die studierte Volkswirtin freiberuflich für zahlreiche Publikationen, darunter das Manager Magazin und das Handelsblatt. Sie berichtet in ihrer Funktion an Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen.



München, 08.06.2021

Die Stiftung Familienunternehmen wird um eine neue Organisation „Stiftung Familienunternehmen und Politik“ ergänzt

Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen ist der größte Förderer von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Familienunternehmertums. In dieser Funktion hat sie sich zu einem gefragten Ansprechpartner in rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftspolitischen Fragestellungen entwickelt.


München, 06.05.2021

Technologieatlas Nachhaltigkeit: Familienunternehmen prägen die wichtigsten Umwelttechnologien.

Familienunternehmen als Entwickler und Anwender  von Umwelttechnologien

Familienunternehmen übernehmen bei der Entwicklung und Anwendung der wichtigsten Umwelttechnologien die zentrale Rolle. Das zeigt eine Studie der Stiftung Familienunternehmen, die vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik erstellt wurde. In den 15 wichtigsten Umweltbranchen sind demnach mehr als 37.000 Familienunternehmen aktiv – viele sind als „Greentech Champions“ Technologieführer in ihren jeweiligen Bereichen.


München, 04.05.2021

Stiftungen sichern langfristigen Erhalt von Unternehmen. Reformvorschläge für das Stiftungsrecht

Gesetzliche Grundlagen, unternehmerische Motive, Reformvorschläge

Stiftungen dienen aus Sicht der Familienunternehmen vor allem dazu, das Unternehmen langfristig zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, die unter Leitung von Prof. Dr. Mathias Habersack (Ludwig-Maximilians Universität München) sowie Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (International Performance Research Institute, IPRI) erstellt wurde.


München, 12.04.2021

US-Strafzölle führen zu Exporteinbußen von 40 Prozent. EU soll auf USA zugehen. Schulterschluss in der Klimapolitik gefordert

Vorschläge zur handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen EU und USA

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der US-Strafzölle sind in Deutschland immer stärker zu spüren. Die seit 2019 geltenden US-Strafzölle wegen Airbus-Subventionen führten in den betroffenen Branchen außerhalb der Flugzeugindustrie zu einem Exporteinbruch um 40 Prozent. Dies geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die Prof. Gabriel Felbermayr, Ph.D., Leiter des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, verfasst hat.


München, 19.03.2021

In der Corona-Krise und darüber hinaus: Die Unternehmerfamilie stärkt Familienunternehmen auf dem Arbeitsmarkt

In der Corona-Krise rückt das Personalmanagement in den Fokus der Unternehmen. Sie stehen vor der Aufgabe, die begehrten Fachkräfte zu halten und zu motivieren. „Wer sich jetzt gut auf dem Arbeitsmarkt positioniert, wird nach dem Ende der Krise umso schneller wieder durchstarten können“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. „Das ist eine der wichtigsten Lehren aus der Finanzmarktkrise 2008.“ 



München, 23.02.2021

Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen: Marktwirtschaftliche Instrumente im Klimaschutz

Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung Familienunternehmen warnt davor, die Konjunktur-, Finanzmarkt- und Wettbewerbspolitik mit umweltpolitischen Zielen zu überfrachten. „Der Schutz des Klimas ist die größte Aufgabe unserer Generation. Es ist aber nicht sinnvoll, alle Bereiche der Wirtschaftspolitik auf Umweltziele auszurichten“, stellt das Gremium fest.


München, 10.02.2021

Wie Rechtssicherheit in kritischen Lebensphasen von Gesellschaftern geschaffen werden kann

Rechtsprobleme und Lösungsvorschläge für Praxis und Gesetzgeber

Das Gesellschaftsrecht geht vom „Normalfall“ des volljährigen und vollgeschäftsfähigen Gesellschafters aus. Dieser kann seine mitgliedschaftlichen Rechte selbstständig wahrnehmen und seine mitgliedschaftlichen Pflichten auch selbst erfüllen. Probleme und Verwerfungen ergeben sich jedoch, wenn diese Handlungsfähigkeit von vornherein nicht besteht, nachträglich entfällt oder zumindest in Frage gestellt wird.


München, 25.01.2021

Vertrauliches Country-by-Country Reporting wirkt. Koordination bei Verrechnungspreisen birgt weiteres Potenzial

Kampf gegen Steuerflucht: Vertrauliches Country-by-Country Reporting wirkt

Im Kampf gegen Steuerflucht sind der bereits praktizierte Austausch von Steuerdaten zwischen den Finanzbehörden (Country-by-Country Reporting, CbCR) sowie eine internationale Koordinierung der Verrechnungspreise die wichtigsten Instrumente. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde.


München, 11.01.2021

Deutschland rutscht im Länderranking auf neuen Tiefstand

Länderindex Familienunternehmen: Deutschland rutscht im Länderranking auf neuen Tiefstand

Deutschland fällt im internationalen Standortwettbewerb immer weiter zurück. Im aktuellen Standortvergleich von 21 Industrienationen ist Deutschland im Vergleich zu 2018 um drei Plätze auf Rang 17 abgerutscht. Deutschland erreicht die schlechteste Position in der Geschichte des „Länderindex Familienunternehmen“. Auf den Spitzenplätzen liegen die USA, Großbritannien und die Niederlande.