Meldungen


München, 04.08.2022

Kein Ostnachteil mehr
bei deutschen Standorten

Standortfaktoren innerhalb Deutschlands im Vergleich

Bayern und Sachsen sind Spitzenreiter beim erstmals ermittelten Bundesländerindex der Stiftung Familienunternehmen. Er untersucht und vergleicht Standortbedingungen für diesen Unternehmenstyp. Im föderalen System werden sie zu einem guten Teil von der jeweiligen Landespolitik bestimmt.


München, 21.07.2022

Die Gaskrise trifft diese Branchen am stärksten

Sonderstudie zum Länderindex Familienunternehmen

Eine Branchenanalyse der Stiftung Familienunternehmen zeigt eindeutig auf, für welche Branchen der deutschen Industrie bei einer Gasrationierung das größte Schadenpotenzial besteht. Dies wären an erster Stelle die Metallerzeugung und -bearbeitung, die Chemie und die Papierindustrie (siehe Grafik).


München, 20.07.2022

Börsennotierte Familienunternehmen erfolgreicher

Die börsennotierten Familienunternehmen in Europa wirtschaften langfristiger und erfolgreicher als Nicht-Familienunternehmen. Die Performance ist umso besser, je größer der Einfluss der Gründerfamilie. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Börsennotierte Familienunternehmen in Europa“ der Stiftung Familienunternehmen. Sie wurde verfasst von einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Steffen Rapp, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Marburg.


München, 11.07.2022

Die Einführung einer Vermögensteuer
wäre riskant

Die Wiedereinführung einer Vermögensteuer in Deutschland ist eine immer wieder geäußerte Forderung – ob mit Blick auf bestimmte Finanzierungsengpässe des Staates oder im Rahmen der Umverteilungspolitik.

Doch die verfassungsrechtlichen Risiken sind nicht zu unterschätzen. Die Eigentumssubstanz darf nicht angegriffen werden, die Leistungsfähigkeit der Unternehmen nicht beschädigt. Wer aber bei der Steuererhebung das Produktivvermögen verschonen will, muss sehr umsichtig vorgehen, will er Rechtssicherheit gewährleisten.


München, 28.06.2022

Kein Standort bei Energie
so verletzlich wie Deutschland

Sonderstudie zum Länderindex Familienunternehmen

Deutschland wird beim Strom zu einer Hochpreisinsel. Wegen dieser Preisnachteile und hoher Importrisiken bei Energie verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Gerade für energieintensive Branchen wird der Standort sehr unattraktiv. Zu diesen drei Ergebnissen kommt eine neue Preis- und Risiko-Analyse der Stiftung Familienunternehmen. Angefertigt wurde sie vom ZEW Mannheim. Genutzt wurde der Werkzeugkasten des „Länderindex Familienunternehmen“, der regelmäßig unter der Leitung von Professor Friedrich Heinemann (ZEW) für 21 Länder erstellt wird.


München, 30.05.2022

Familiengesellschafter gefangen in Deutschland

Familiengesellschafter gefangen in Deutschland – Dringender Reformbedarf bei der reformierten Wegzugsbesteuerung

Unternehmerfamilien und all ihre Mitglieder bewegen sich international – zur Ausbildung, im Laufe ihrer Karriere oder aus privaten Gründen. Doch wer Anteile an Familienkapitalgesellschaften hält, ist in seiner Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Denn ein längerer Auslandsaufenthalt oder ein Wegzug führen meist zu einer sofortigen Steuerbelastung in Deutschland – und zwar in vielen Fällen einer prohibitiv hohen.


München, 26.04.2022

Die EU verstößt gegen das Demokratieprinzip

Die EU hat für den Erlass von Nachhaltigkeitsstandards ein Verfahren gewählt, das gegen die EU-Verträge verstößt. Es geht um die geplante Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), also die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die dafür nötigen Standards müssten eigentlich zwischen Parlament und Rat diskutiert werden. Die Rechtssetzung ist aber an die EU-Kommission delegiert worden. Selbst diese legt nur wenige Kernpunkte fest und verweist die Details an eine externe Organisation. Diese „Efrag“ (European Financial Reporting Advisory Group) ist eine private Beratungsgesellschaft unter dem Einfluss von Interessengruppen.


München, 11.04.2022

Staaten müssen Handelsbarrieren abbauen

Anforderungen an neue Instrumente aus Sicht von Familienunternehmen

Die Staaten sollten in der Handelspolitik enger zusammenrücken und Handelsbarrieren beseitigen. Dies ist die richtige Antwort der Europäischen Union (EU) auf die neue geopolitische Realität. So heißt es in der Studie „Europäische Handelspolitik im Dienste der Geopolitik“, herausgegeben von der Stiftung Familienunternehmen. Sie wurde verfasst von Professor Gabriel Felbermayr, Direktor des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo.


München, 29.03.2022

Preise steuern besser als der Staat –
Wissenschaftler fordern Konzept der Eigenverantwortung und Freiheit

Jahresheft des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Familienunternehmen
Familienunternehmen sind für klare staatliche Regeln und für die soziale Marktwirtschaft. Gerade in Ausnahmesituationen wie der Finanzmarktkrise, der Corona-Pandemie und jetzt angesichts eines Krieges in Europa ist staatliches Eingreifen nötig. Doch wann wird staatliche Regulierung zu Dirigismus? Ist verantwortliches Unternehmertum möglich, wenn sich wirtschaftliches Handeln ständig an abstrakten moralischen Kategorien messen lassen muss?

München, 07.02.2022

Vor 50 Jahren „freiwillig enteignet“

Das Ende der Familienunternehmen in der DDR wirft bis heute Schatten

Es war der 8. Februar 1972. Der Beschluss im Politbüro des Zentralkomitees der SED fiel streng geheim. Die SED-Führung verlangte die Umwandlung der letzten privaten und halbstaatlichen Unternehmen der DDR in volkseigene Betriebe. Die Familiennamen sollten getilgt, die stolze Tradition ausgelöscht werden. Als Kaufpreis war eine geringe Entschädigung vorgesehen.


München, 13.12.2021

Über Jahrhunderte Krisen überwunden

Deutschlands 50 älteste Familienunternehmen

Sie sind die Methusalems von Deutschlands erfolgreichstem Unternehmertyp. Und sie machen Mut in den schwierigen Zeiten der Pandemie. Die 50 ältesten Familienunternehmen in Deutschland werden von der Stiftung Familienunternehmen in einer neuen Liste veröffentlicht. The Coatinc Company, Siegen, aus dem Jahr 1502 belegt den ersten Platz. Es folgt die William Prym GmbH aus Stolberg (1530). Auf Platz drei liegt die Freiherr von Poschinger Glasmanufaktur in Frauenau (1568). Bis Platz 50 reihen sich Industriebetriebe, Banken und Handelsunternehmen in allen Größen. Zehn der ältesten Unternehmen behaupten sich schon seit rund 400 Jahren.

Fotos:
© Heinz Glas GmbH
© B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG
© Merck KGaA
© J.D. Neuhaus Holding GmbH & Co. KG


München, 14.11.2021

Familienunternehmen beim Klimaschutz weiter als erwartet

Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen

Familienunternehmen zeigen bei der Planung von Klimaschutzmaßnahmen eine hohe innere Motivation. Oft ausgehend von den Gesellschaftern oder den Wünschen ihrer Kunden haben sie viele Maßnahmen schon umgesetzt, vor allem in der Energieerzeugung und in der Abfallwirtschaft. Sie sehen aber auch Risiken für ihre Wettbewerbsfähigkeit: mit Blick auf politische Vorgaben der künftigen Bundesregierung und mit Aussicht auf den Green Deal der Europäischen Union. Das zeigt der neue „Jahresmonitor“ der Stiftung Familienunternehmen, erstellt vom ifo Institut in München.


München, 27.10.2021

Familienunternehmen bei Pensionsrückstellungen im Zangengriff

Die Familienunternehmen in Deutschland brauchen andere Rechnungszinsen für die Bildung von Pensionsrückstellungen. Der seit Jahrzehnten geltende Zinssatz von 6 Prozent im Steuerrecht sollte auf ein marktkonformes Niveau gesenkt werden. Für die Handelsbilanz wäre ein fester Zinskorridor empfehlenswert. Das ist das Ergebnis der Studie der Stiftung Familienunternehmen, verfasst vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW).


München, 10.10.2021

Familienunternehmer und Startups inspirieren sich auf dem TECHFORUM

Die Stiftung Familienunternehmen startet ein neues Veranstaltungsformat mit der UnternehmerTUM in München: das TechForum. Susanne Klatten als Gründerin der UnternehmerTUM und Stefan Heidbreder als Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen haben die Veranstaltung gemeinsam aus der Taufe gehoben. Hier trifft die nächste Generation der größeren deutschen Familienunternehmen mit Startups zusammen, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.


München, 07.09.2021

Die lockere Geldpolitik verschiebt die Vermögensverteilung nicht

Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank seit 2011 hat zu keiner entscheidenden Veränderung der Vermögensverteilung in Deutschland geführt. Die Niedrigzinsen haben zwar den Vermögensaufbau von Menschen mit geringem Einkommen erschwert. Denn für sie haben Bankguthaben und Lebensversicherungen, deren Renditen stark gesunken sind, eine große Bedeutung. Gleichzeitig waren die günstigen Kredite von Vorteil, zumindest wenn ein Immobilienkauf vor oder zu Beginn der Preissteigerungswelle bei Immobilien erfolgte. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) verfasst hat.


München, 30.08.2021

Vermögensteuer bremst die Konjunktur

Eine Vermögensteuer zur Finanzierung der Corona-Krise und zur Umverteilung zwischen Krisengewinnern und Krisenverlierern ist kein kluges und gerechtes Instrument. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, verfasst für die Stiftung Familienunternehmen von Professor Clemens Fuest vom ifo Institut in München.


München, 09.08.2021

Familienunternehmen treiben Circular Economy voran - Studie: Unternehmen benötigen richtige Anreize und Planungssicherheit

Studie: Unternehmen benötigen richtige Anreize und Planungssicherheit

Rund 50 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf die Rohstoffförderung und -verarbeitung zurück. Dem effizienten Einsatz der Ressourcen kommt damit beim Klimaschutz hohe Bedeutung zu. Familienunternehmen sind die treibende Kraft bei der Transformation zur Circular Economy. In vielen Bereichen fehlt es jedoch an politischen Rahmenbedingungen, um die Potenziale einer zirkulären Wirtschaft voll auszuschöpfen. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, die erstmals Anwendungen zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle in Familienunternehmen analysiert. Die Studie ist von Fraunhofer-Instituten zusammen mit der Stiftung 2° erstellt worden.


München, 19.07.2021

Aktuelle steuerpolitische Konzepte und ihre Folgen für den Standort

Kurzstudie zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Deutschland hat im internationalen Vergleich eine der höchsten Steuerbelastungen. Unser Land steht bei der Steuerattraktivität auf dem viertletzten Rang im Vergleich mit den EU-Staaten und wichtigen weiteren Industrieländern. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, die das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erstellt hat. Die Studie analysiert die aktuellen steuerpolitischen Forderungen und deren Folgen für den Steuerwettbewerb. Sie bezieht sich allein auf die Unternehmens- und Anteilseignerebene bei Kapitalgesellschaften.


München, 05.07.2021

Vermögen der Wohlhabendsten steckt vor allem in Betrieben - Vermögensteuer führt zu Substanzverzehr

Große Vermögen sind stärker betrieblich gebunden als dies amtliche Statistiken und Erhebungen ausweisen. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt worden ist. Die Forscher entwickelten einen Ansatz, um das Betriebsvermögen möglichst realitätsnah zu bewerten. Sie schätzen das von Privatleuten gehaltene Betriebsvermögen 2017 auf 2,4 bis 3,1 Billionen Euro. Das ergibt sich aus einer Stichprobe von knapp 4.500 Unternehmen in Kombination mit Befragungsdaten der Deutschen Bundesbank, die das IW ausgewertet hat. Bei alleiniger Betrachtung der Befragungsdaten ohne ergänzende Bewertung ergaben sich dagegen Betriebsvermögen von nur 1,1 Billionen Euro.


München, 01.07.2021

Cornelia Knust wird neue Kommunikations-Chefin der Stiftung Familienunternehmen

Cornelia Knust übernimmt zum 1. August 2021 von Andre Tauber die Leitung Kommunikation in der Stiftung Familienunternehmen. Frau Knust verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus. Sie war als Redakteurin und Korrespondentin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Financial Times Deutschland tätig sowie Mitglied der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt arbeitete die studierte Volkswirtin freiberuflich für zahlreiche Publikationen, darunter das Manager Magazin und das Handelsblatt. Sie berichtet in ihrer Funktion an Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen.



München, 08.06.2021

Die Stiftung Familienunternehmen wird um eine neue Organisation „Stiftung Familienunternehmen und Politik“ ergänzt

Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen ist der größte Förderer von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des Familienunternehmertums. In dieser Funktion hat sie sich zu einem gefragten Ansprechpartner in rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftspolitischen Fragestellungen entwickelt.


München, 06.05.2021

Technologieatlas Nachhaltigkeit: Familienunternehmen prägen die wichtigsten Umwelttechnologien.

Familienunternehmen als Entwickler und Anwender  von Umwelttechnologien

Familienunternehmen übernehmen bei der Entwicklung und Anwendung der wichtigsten Umwelttechnologien die zentrale Rolle. Das zeigt eine Studie der Stiftung Familienunternehmen, die vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik erstellt wurde. In den 15 wichtigsten Umweltbranchen sind demnach mehr als 37.000 Familienunternehmen aktiv – viele sind als „Greentech Champions“ Technologieführer in ihren jeweiligen Bereichen.


München, 04.05.2021

Stiftungen sichern langfristigen Erhalt von Unternehmen. Reformvorschläge für das Stiftungsrecht

Gesetzliche Grundlagen, unternehmerische Motive, Reformvorschläge

Stiftungen dienen aus Sicht der Familienunternehmen vor allem dazu, das Unternehmen langfristig zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, die unter Leitung von Prof. Dr. Mathias Habersack (Ludwig-Maximilians Universität München) sowie Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (International Performance Research Institute, IPRI) erstellt wurde.


München, 12.04.2021

US-Strafzölle führen zu Exporteinbußen von 40 Prozent. EU soll auf USA zugehen. Schulterschluss in der Klimapolitik gefordert

Vorschläge zur handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen EU und USA

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der US-Strafzölle sind in Deutschland immer stärker zu spüren. Die seit 2019 geltenden US-Strafzölle wegen Airbus-Subventionen führten in den betroffenen Branchen außerhalb der Flugzeugindustrie zu einem Exporteinbruch um 40 Prozent. Dies geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die Prof. Gabriel Felbermayr, Ph.D., Leiter des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, verfasst hat.


München, 19.03.2021

In der Corona-Krise und darüber hinaus: Die Unternehmerfamilie stärkt Familienunternehmen auf dem Arbeitsmarkt

In der Corona-Krise rückt das Personalmanagement in den Fokus der Unternehmen. Sie stehen vor der Aufgabe, die begehrten Fachkräfte zu halten und zu motivieren. „Wer sich jetzt gut auf dem Arbeitsmarkt positioniert, wird nach dem Ende der Krise umso schneller wieder durchstarten können“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. „Das ist eine der wichtigsten Lehren aus der Finanzmarktkrise 2008.“ 



München, 23.02.2021

Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Familienunternehmen: Marktwirtschaftliche Instrumente im Klimaschutz

Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung Familienunternehmen warnt davor, die Konjunktur-, Finanzmarkt- und Wettbewerbspolitik mit umweltpolitischen Zielen zu überfrachten. „Der Schutz des Klimas ist die größte Aufgabe unserer Generation. Es ist aber nicht sinnvoll, alle Bereiche der Wirtschaftspolitik auf Umweltziele auszurichten“, stellt das Gremium fest.


München, 10.02.2021

Wie Rechtssicherheit in kritischen Lebensphasen von Gesellschaftern geschaffen werden kann

Rechtsprobleme und Lösungsvorschläge für Praxis und Gesetzgeber

Das Gesellschaftsrecht geht vom „Normalfall“ des volljährigen und vollgeschäftsfähigen Gesellschafters aus. Dieser kann seine mitgliedschaftlichen Rechte selbstständig wahrnehmen und seine mitgliedschaftlichen Pflichten auch selbst erfüllen. Probleme und Verwerfungen ergeben sich jedoch, wenn diese Handlungsfähigkeit von vornherein nicht besteht, nachträglich entfällt oder zumindest in Frage gestellt wird.


München, 25.01.2021

Vertrauliches Country-by-Country Reporting wirkt. Koordination bei Verrechnungspreisen birgt weiteres Potenzial

Kampf gegen Steuerflucht: Vertrauliches Country-by-Country Reporting wirkt

Im Kampf gegen Steuerflucht sind der bereits praktizierte Austausch von Steuerdaten zwischen den Finanzbehörden (Country-by-Country Reporting, CbCR) sowie eine internationale Koordinierung der Verrechnungspreise die wichtigsten Instrumente. Das geht aus einer Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor, die am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde.


München, 11.01.2021

Deutschland rutscht im Länderranking auf neuen Tiefstand

Länderindex Familienunternehmen: Deutschland rutscht im Länderranking auf neuen Tiefstand

Deutschland fällt im internationalen Standortwettbewerb immer weiter zurück. Im aktuellen Standortvergleich von 21 Industrienationen ist Deutschland im Vergleich zu 2018 um drei Plätze auf Rang 17 abgerutscht. Deutschland erreicht die schlechteste Position in der Geschichte des „Länderindex Familienunternehmen“. Auf den Spitzenplätzen liegen die USA, Großbritannien und die Niederlande.