Stiftung Familienunternehmen zu Koalitionsvertrag
München, 27.11.2013

Stiftung Familienunternehmen zu Koalitionsvertrag: Signal steht auf Gelb

Der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Prof. Brun-Hagen Hennerkes, kommentiert den Koalitionsvertrag heute wie folgt:

„Konnten wir mehr als einen Kompromiss erwarten? Umso bemerkenswerter ist es, dass es Angela Merkel im Koalitionsvertrag gelingt, bei Steuern, Haushalt und Europa die Weichen richtig zu stellen. Es gibt keine Steuererhöhungen, auf neue Schulden wird weitgehend verzichtet und die Eigenverantwortung der Staaten in Europa für ihre Staatshaushalte bleibt. Dafür gilt ihr Respekt.

Die dritte Regierung unter Frau Merkel könnte also die große Koalition der Vernunft werden – der Konjunktiv ist wichtig. Dafür müssen die Versäumnisse des Koalitionsvertrags auf entscheidenden Feldern in der Umsetzung ausgemerzt werden. Die künftige Regierung bietet den Betrieben noch immer keine Perspektive auf sicheren und preislich konkurrenzfähigen Strom. Nur dann bleiben Industrie und ihre Jobs in Deutschland erhalten. Dazu addiert sich eine Batterie ärgerlicher, weil unnötiger Einzelvorhaben im Arbeitsrecht, die die Arbeit hierzulande für die Unternehmen teurer und unflexibler machen.

Aus Sicht der Familienunternehmen springt das Signal für die Wirtschaft damit nicht auf Rot. Aber es steht auf Gelb.“
Andre Tauber
Leiter Kommunikation

Stiftung Familienunternehmen
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München

Telefon: +49 (0) 89 / 12 76 400 06

E-Mail: tauber(at)familienunternehmen.de
Internet: www.familienunternehmen.de

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