Allensbach-Umfrage: Familienunternehmen stehen in einem besonders guten Ruf und gelten als Garanten für Beschäftigung.
München, 30.12.2019

Allensbach-Umfrage: Familienunternehmen stehen in einem besonders guten Ruf und gelten als Garanten für Beschäftigung.

Die Bürger in Deutschland setzen in erster Linie in Familienunternehmen die Erwartung, dass sie Arbeitsplätze schaffen und im positiven Sinne Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor. An der Umfrage haben sich 1.255 repräsentativ ausgewählte Personen beteiligt.

„Einem überwiegend negativen Image von Unternehmen im Allgemeinen steht ein sehr positives Ansehen der Familienunternehmen gegenüber“, analysiert das Institut für Demoskopie Allensbach die Ergebnisse der Befragung. 38 Prozent der Befragten verbinden Familienunternehmen demnach mit positiven Qualitäten, nur 18 Prozent mit negativen. Anders bei Unternehmen im Allgemeinen: Die Bevölkerung sagt ihnen in erster Linie negativen Eigenschaften (39 Prozent) nach und seltener positive (24 Prozent).

„Familienunternehmen sind ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. „Mit ihrer langfristigen Orientierung, die nicht allein der Logik der Kapitalmärkte folgt, sind sie überdies das stabilisierende Element unserer Volkswirtschaft. Darauf sind viele Menschen stolz. Familienunternehmen genießen deswegen ein hohes Ansehen.“

Im Vergleich zu anderen Unternehmenstypen gelten Familienunternehmen als verantwortungsvoller (44 versus 25 Prozent). Ihnen wird auch eher nachgesagt, langfristig zu denken (49 versus 24 Prozent) und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern (60 versus 51 Prozent). Sie gelten insbesondere als bessere Arbeitgeber. 42 Prozent der Befragten sagen ihnen einen fairen und verantwortungsbewussten Umgang mit Mitarbeitern nach, bei Unternehmen im Allgemeinen sind es nur 13 Prozent.

Negative Eigenschaften werden seltener mit Familienunternehmen in Verbindung gebracht. Während 57 Prozent aller Befragten angeben, dass Unternehmen im Allgemeinen den Gewinn „um jeden Preis“ steigern wollen, sind nur 18 Prozent der Meinung, dass dies auf Familienunternehmen zutrifft. Der Aussage „der Mensch gilt wenig, es geht nur ums Geld“ stimmen 41 Prozent im Bezug auf alle Unternehmen zu, nur sieben Prozent verbinden die Aussage mit Familienunternehmen.

Die Befragung zeigt, dass Familienunternehmen vor allem in ländlichen Regionen ein hohes Ansehen genießen. „Familienunternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt Heidbreder. „Sie sind die größten Arbeitgeber und garantieren auch in vielen ländlichen Regionen gleichwertige Lebensverhältnisse wie in den Metropolen.“ Entsprechend geben 66 Prozent der Bewohner ländlicher Gebiete an, dass Familienunternehmen Arbeitsplätze in Deutschland sichern – über zehn Prozentpunkte mehr als in städtischen Gebieten. Auch einen fairen und verantwortungsbewussten Umgang mit Mitarbeitern verbinden Bewohner ländlicher Gebiete (48 Prozent) häufiger mit Familienunternehmen als Stadtbewohner (30 Prozent).

Familienunternehmen gelten überdies als Garanten für Beschäftigung. Die Bürger trauen es am ehesten Familienunternehmen zu, Arbeit in ihrer jeweiligen Region zu schaffen (67 Prozent). Es folgen in der Rangliste Staatsbetriebe (40 Prozent), die öffentliche Verwaltung (35 Prozent) Genossenschaften (32 Prozent) sowie große, börsennotierte Konzerne (25 Prozent). Eine geringe Bedeutung haben Startups: Nur 13 Prozent trauen ihnen am ehesten den Jobaufbau zu.

Familienunternehmen sind der dominierende Unternehmenstypus in Deutschland. Erhebungen im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen zeigen, dass 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland Familienunternehmen sind. Sie stellen fast 60 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Informationen gibt es auf www.familienunternehmen.de.

 

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Was trifft auf Unternehmen zu – und was auf Familienunternehmen?

 

Was trifft auf Unternehmen zu – und was auf Familienunternehmen?

 

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Weitere Informationen:

Andre Tauber
Leiter Kommunikation

Stiftung Familienunternehmen
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München

Telefon: +49 (0) 89 / 12 76 400 06
Mobil: +49 (0) 172 / 63 190 09

E-Mail: tauber(at)familienunternehmen.de
Internet: www.familienunternehmen.de


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