Sonderpublikationen

Familienunternehmen sind äußerst heterogen. Um die Vielfalt des Unternehmenstypus abzubilden, hat die Stiftung Familienunternehmen eine Reihe von Veröffentlichungen ins Leben gerufen, publiziert oder redaktionell unterstützt, die sich mit diesem Unternehmenstypus befassen.

Eigentum - Warum wir es brauchen. Was es bewirkt. Wo es gefährdet ist.


Um Verantwortung, Verteilung von Wohlstand und kulturelle Entwicklung geht es in dem Buch „Eigentum – Warum wir es brauchen. Was es bewirkt. Wo es gefährdet ist.“, das im Juni 2018 im Herder-Verlag erschienen ist. Die beiden Stiftungs-Vorstände, Prof. Dr. Dr. h.c. mult Brun-Hagen Hennerkes und Prof. Rainer Kirchdörfer, sowie Stiftungsgeschäftsführer Stefan Heidbreder haben sich gemeinsam mit Prof. Dr. Nils Goldschmidt als Autoren das Ziel gesetzt, „Eigentum“ greifbar und verständlich zu machen.

Das Buch ist ein spannender Perspektivenwechsel in der politischen und gesellschaftlichen Debatte über Verteilungsgerechtigkeit und die Wurzeln unseres Wohlstands – eine Debatte, die immer lebendiger geführt wird.

Eigentum prägt das menschliche Zusammenleben: Es schafft persönliche Freiheit und somit die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. In hoher Konzentration kann es aber auch Macht verleihen, die Freiheit anderer zu beschränken. Das Buch thematisiert die zentrale Bedeutung eines gut organisierten Eigentumsrechts, das Bedrohungen von und durch Eigentum verhindert. Darüber hinaus spielt das Eigentum nicht nur im Recht und in der Ökonomie eine Rolle, sondern auch in Erziehung, Literatur und Philosophie. Dieses Buch beleuchtet – erstmals über verschiedene wissenschaftliche Disziplinen hinweg – historische Aspekte des Eigentums ebenso wie dessen Zukunft. An die einzelnen Kapitel schließen sich Interviews mit renommierten Wissenschaftlern an, wie etwa Lars Feld, Werner Plumpe, Paul Kirchhof, Hans-Werner Sinn, Andrea Maurer, Carl Christian von Weizsäcker und Clemens Fuest.

„Eigentum ist die DNA unserer Kultur“ überschreibt die WELT die Zusammenfassung des letzten Buchkapitels.


Die Familie und ihr Unternehmen


Der Titel gehört bereits zu den Standardwerken in der wissenschaftspraktischen Literatur zu Familienunternehmen. 2002 erstmals im Campus Verlag erschienen, war es bald vergriffen. Die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schrieb in ihrer ersten Rezension: „Der Stuttgarter Rechtsanwalt Brun-Hagen Hennerkes hat ein Buch verfasst, dessen Inhalt betriebliche Einsichten, praktische Ratschläge und Lesevergnügen auf gelungene Weise verbindet.“

2015 ist das Werk inhaltlich stark überarbeitet und um Themenfelder erweitert in der zweiten Auflage erschienen: Die beiden Autoren Prof. Hennerkes und Kirchdörfer legen unter anderem in einem eigenen Kapitel die Risiken offen, die mit der Internationalisierung der Familie, also beispielsweise dem Umzug von Gesellschaftern ins Ausland oder binationalen Partnerschaften, in Bezug auf das Familienunternehmen auftreten können. Dieses Kapitel hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ abgedruckt.

Prof. Kirchdörfer beschreibt die Intention des Buches in einem Interview: „Ziel war, eine interessant lesbare Mischung aus Erfahrungsberichten, Fallsammlungen, Hinweisen und Tipps zu praktischen Gestaltungen abzuliefern. Und dies alles mit einem wissenschaftlichen Anspruch.“


Wertewandel mitgestalten


Seit der Finanzkrise müssen sich alle Verantwortlichen in der Wirtschaft der Frage nach den Konsequenzen ihres Handelns stellen. Eine der zentralen Debatten ist seitdem der Streit über die Frage, was gerecht ist und welche moralischen Maßstäbe gelten sollen. Dazu haben Prof. Hennerkes und George Augustin, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik in Vallendar, 2012 ein umfangreiches Werk herausgegeben.

Das Buch versteht sich als eine Anthologie, das die vielfältigen Facetten des Werteverständnisses und des Wertewandels in der heutigen Zeit beleuchtet. Zu den Autoren des Buches zählen der inzwischen verstorbene Schriftsteller und Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Havel, der ehemalige Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, der Familienunternehmer Heinrich Otto Deichmann sowie der ehemalige Deutsche Bank-Vorstand Jürgen Fitschen. Insgesamt haben 49 hochrangige Vertreter der Wissenschaft, der Politik und des öffentlichen Lebens einen Beitrag zu diesem Buch geleistet.

Leseprobe: "Der Wert des Verantwortungseigentums und die Rolle der Familienunternehmen für unsere Gesellschaft" von Stefan Heidbreder


Aus bester Familie


Das Kompendium „Aus bester Familie“ erzählt auf über 500 Seiten die Geschichte von mehr als 100 beispielhaften Familienunternehmen in Deutschland: von internationalen Leuchtturm-Konzernen, von großen und kleineren Markenartiklern, von besonders traditionswürdigen Unternehmen – und von jenen, die weniger im Licht der Öffentlichkeit stehen, in ihrer Summe und Vielfalt aber den Nährboden der deutschen Familienunternehmerlandschaft bilden. Auf ihre volkswirtschaftliche Bedeutung hebt das ausführliche Vorwort ab, das die Stiftung beisteuert. Der Band bietet zudem mit vielen Hintergrundinformationen zu Bilanzkennzahlen und Historie einen schnellen Überblick über die präsentierten Familienunternehmen. Er ist im Jahr 2018 zum dritten Mal überarbeitet worden und im ZEIT-Verlag erschienen.


Lexikon der deutschen Familienunternehmen


Nach enzyklopädischen Prinzipien, redaktionell aufbereitet stellt das „Lexikon der deutschen Familienunternehmen“ über 1.000 deutsche Familienunternehmen vor. Daten, Fakten und Kennzahlen werden übersichtlich dargestellt. Umfassende Register, welche die Familienunternehmer nach Merkmalen wie Gründungsjahr, Standort und Person sortieren, erlauben zugleich einen gezielten Zugriff auf die einzelnen Lexikoneinträge.

Die Stiftung Familienunternehmen hat als Beiratsmitglied Anregungen zu Konzept und Darstellungsweise gegeben und in einem Vorwort die Bedeutung der Familienunternehmen als Arbeitgeber und stabile Stütze der sozialen Marktwirtschaft hervorgehoben. Das Buch ist in der zweiten überarbeiteten Ausgabe 2014 im Verlag „Deutsche Standards“ erschienen.

In einem flankierenden Essayband „Familienunternehmen hoch zehn“ wurden die wichtigsten Positionen und Themen zu Familienunternehmen in Deutschland gebündelt. Das redaktionelle Konzept spielt mit der Zahl zehn: Zehn führende Experten greifen auf jeweils zehn Seiten die zehn wichtigsten Themen auf. Stiftungsgeschäftsführer Stefan Heidbreder beleuchtet darin die Rolle des unternehmerischen Eigentums für Deutschland.

Zum Aufsatz „Das Eigene“ von Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen.


Große deutsche Familienunternehmen – Generationenfolge, Familienstrategie und Unternehmensentwicklung


In einer mehr als dreijährigen Arbeit analysierte das vierköpfige Autoren-Team um Prof. Dr. Arist von Schlippe des Wittener Instituts für Familienunternehmen der privaten Universität Witten Herdecke verschiedene Modelle der Nachfolge, die Familienunternehmen erarbeitet und entwickelt haben. Ihre Forschungsergebnisse wurden in dem Buch „Große deutsche Familienunternehmen – Generationenfolge, Familienstrategie und Unternehmensentwicklung“ zusammengefasst und vorgestellt, das die Stiftung Familienunternehmen herausgegeben hat.

Insgesamt wurden 50 der größten deutschen Familienunternehmen mit einem Alter von über 100 Jahren in die Studie einbezogen. Bekannte Namen sind hier vertreten, darunter Oetker, Faber-Castell, Henkel, Heraeus oder Merck. Viele Familienunternehmen haben in den Interviews mit den Forschern erstmals Informationen mit der Öffentlichkeit geteilt, die sonst nur dem engsten Gesellschafterkreis bekannt sind.


Familienunternehmen in Recht, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft


Festschrift für Brun-Hagen Hennerkes zum 70. Geburtstag von Prof. Rainer Kirchdörfer, Prof. Dr. Rainer Lorz, Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Rainer Kögel, Thomas Frohnmayer.

„Mentor der Familienunternehmen“ nennt ihn Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort zu der Festschrift und würdigt weiter seine „persönlichen Verdienste um die Stärkung des Familienunternehmens in unserer Gesellschaft.“

Für die Festschrift haben einige seiner vielen Weggefährten profunde und praxisbezogene Beiträge zu den Themenbereichen „Unternehmerfamilie und Unternehmensnachfolge“, „Unternehmensstrategie“, „Unternehmensfinanzierung und Transaktionen“ sowie „Familienunternehmen, Staat und Gesellschaft“ verfasst. Daraus ergibt sich ein guter Überblick über das gesamte Themenspektrum, das Familienunternehmen bewegt.


Die Familie – Auslaufmodell oder Garant für die Zukunft


Die Familie ist eine der beiden Säulen des Familienunternehmens. Doch die klassische Kombination „Vater, Mutter, Kind“, die sogenannte Kernfamilie, ist statistisch gesehen in Deutschland auf dem Rückzug und wird durch zahlreiche andere Familien-Konstellationen ersetzt. Dieser Wandel birgt große Herausforderungen für die Familienunternehmen und für die Gesellschaft. Ob die „Familie – Auslaufmodell oder Garant unserer Zukunft?“ ist, wird in der gleichnamigen Festschrift aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert, die 2013 anlässlich des 75. Geburtstags von Stiftungsvorstand Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Brun-Hagen Hennerkes erschienen ist.

41 Autoren – Philosophen, Soziologen und Historiker, Politiker und Unternehmer, Journalisten und Kardinäle – haben sich der Frage des Titels gestellt. Ihre Antworten und Beiträge spiegeln die aktuellen weltanschaulichen und gesellschaftspolitischen Diskussionen im Kontext der Veränderungen des Konstrukts „Familie“ wider. Prof. Rainer Kirchdörfer, ebenfalls Vorstand der Stiftung Familienunternehmen und langjähriger Partner in der Kanzlei mit Prof. Hennerkes, sowie George Augustin, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik in Vallendar und langjähriger enger Weggefährte Hennerkes´, haben das Buch herausgegeben.


Ausgabe 01/2018: Der Junioren-Beirat


Der Beirat ist eine bereits etablierte Säule im Rahmen der Governance von Familienunternehmen. Weniger bekannt hingegen sind Junioren-Beiräte, die in der Regel informellen Charakter haben. Sie können hilfreich sein, längere Nachfolgeprozesse zu begleiten. Die Vorteile und Funktionen von Junioren-Beiräten sind in der aktuellen Ausgabe „pFIFig“ vom Friederichshafener Institut für Familienunternehmen zusammengefasst.


pFIFig

Vom Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF), das seit seiner Gründung von der Stiftung Familienunternehmen unterstützt wird, ist eine Publikationsserie ins Leben gerufen worden, deren Ziel es ist, wissenschaftliche Fragestellungen und Untersuchungen und ihre unternehmenspraktische Umsetzungsmöglichkeiten kurz, knapp und konzentriert – auf zwei DIN-A-4-Seiten komprimiert – darzustellen. Der Titel verweist auf den Namen des Instituts, das an der Zeppelin Universität angesiedelt ist. „pFIFig“ erscheint mindestens zwei Mal im Jahr.

Ausgabe 01/2018: Der Junioren-Beirat


Der Beirat ist eine bereits etablierte Säule im Rahmen der Governance von Familienunternehmen. Weniger bekannt hingegen sind Junioren-Beiräte, die in der Regel informellen Charakter haben. Sie können hilfreich sein, längere Nachfolgeprozesse zu begleiten. Die Vorteile und Funktionen von Junioren-Beiräten sind in der aktuellen Ausgabe „pFIFig“ vom Friederichshafener Institut für Familienunternehmen zusammengefasst.

Zu weiteren „pFIFig“-Ausgaben

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