Arbeitsplatzsicherheit in unsicheren Zeiten
- Herausgeber
- Stiftung Familienunternehmen
- Veröffentlichung
- München, 2026
- Institut
- Technische Universität München
Wirtschaftliche Unsicherheit, geopolitische Krisen und tiefgreifende Veränderungen beeinflussen, was Beschäftigte von ihren Arbeitgebern erwarten. Immer mehr Menschen legen Wert auf Arbeitsplatzsicherheit, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden. Eine neue Umfrage der Stiftung Familienunternehmen beleuchtet, wie wichtig sichere Arbeitsplätze für Studierende, Berufseinsteiger und erfahrene Fachkräfte sind. Sie zeigt auch, warum Familienunternehmen gerade in Krisenzeiten besonders viel Vertrauen genießen. Die Umfrage basiert auf den Befragungen während der Karrieretage Familienunternehmen 2025.

Was verbinden Arbeitssuchende mit Arbeitsplatzsicherheit?
Für die meisten Menschen bedeutet Sicherheit am Arbeitsplatz vor allem eine langfristige Anstellung, eine faire Bezahlung, Loyalität des Arbeitgebers und eine verlässliche Kommunikation. Viele empfinden ihre aktuelle Beschäftigung jedoch als weniger sicher, als sie es sich wünschen. Entscheidend für das Sicherheitsgefühl sind vor allem die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und dessen Fähigkeit, Krisen erfolgreich zu meistern.

Wo haben Arbeitssuchende das größte Zutrauen?
Familienunternehmen genießen einen klaren Vertrauensvorsprung. Die Befragten halten ihre Versprechen zur Arbeitsplatzsicherheit für glaubwürdiger als die anderer Unternehmensformen. Sie trauen ihnen eher zu, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Arbeitsplätze zu sichern. Verantwortungsvolles Handeln, langfristige Planung und die enge Bindung an Mitarbeitende und Standorte machen Familienunternehmen zu verlässlichen Arbeitgebern.

Worauf verzichten Arbeitssuchende für Arbeitsplatzsicherheit?
Viele Umfrageteilnehmer sind bereit, auf Boni, Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten zu verzichten, wenn sie dafür einen sicheren Arbeitsplatz bekommen. Diese Bereitschaft macht Arbeitsplatzsicherheit zu einem wichtigen Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Familienunternehmen können dies nutzen, um ihre traditionellen Stärken wie Stabilität, Glaubwürdigkeit und langfristiges Denken stärker in den Vordergrund zu rücken und als Teil ihrer Arbeitgebermarke zu betonen.













